Welche Gerüstarten gibt es? 6 Systeme werden vorgestellt. Der große Überblick & und ihre Einsatzbereiche.
Gerüstarten unterscheiden sich nach Einsatzbereich, Arbeitshöhe und Lastanforderung.
Zu den wichtigsten Gerüstarten zählen Fassadengerüste, Modulgerüste, Raumgerüste,
Dachfanggerüste, Roll- bzw. Fahrgerüste sowie Spezialgerüste.
Die Wahl des passenden Gerüsts richtet sich nach der jeweiligen Bauaufgabe
und den geltenden Sicherheitsanforderungen.
Gerüstarten sind funktionale Bauelemente im Bau, die Zugang sichern und Absturzrisiken reduzieren.
Der Leitfaden benennt die gebräuchlichsten Systeme – Fassadengerüst, Modulgerüst, Raumgerüst, Dachfanggerüst, Rollgerüst und Spezialgerüste – und zeigt, welcher Typ bei welchem Einsatz und welcher Höhe praxisgerecht ist.
Bei vielen Arbeiten an Gebäuden ist eine dauerhafte oder temporäre Gerüstlösung erforderlich; ab bestimmten Absturzhöhen wird in der Praxis eine Absturzsicherung, häufig in Form eines Gerüsts, vorgesehen. Später im Artikel folgen Hinweise zu Lastklassen, Belagsbreiten, Höhe, Materialwahl und relevanten Normen (z. B. DIN EN 12811-1, TRBS 2121-1).
Wesentliche Erkenntnisse
- Übersicht über die gängigen, verschiedenen Gerüstarten und ihre typischen Einsatzbereiche.
- Gerüste stellen Zugang, Arbeitssicherheit und Materiallagerung bereit.
- Auswahl nach Einsatz, Höhe, Last‑ und Breitenklasse entscheidet über Tauglichkeit.
- Normen wie DIN EN 12811-1 liefern Vorgaben für Planung und Ausführung.
- Grundlage für Planung und Ausführung sind unter anderem die Vorgaben der DIN EN 12811-1 sowie die Technischen Regeln für Betriebssicherheit (TRBS 2121-1).BG-BAU
Warum es verschiedene Gerüstarten gibt und wann ein Gerüst erforderlich ist.
Die Wahl des Gerüsts richtet sich nach Arbeitshöhe, Gebäudegeometrie und dem benötigten Material. Für einfache Fassadenarbeiten genügt oft ein Rahmengerüst; für Dacharbeiten ist ein Dachfanggerüst sinnvoll; für wechselnde Innenarbeiten bietet sich ein fahrbares Rollgerüst an.
Typische Bauarbeiten und Sicherheitsnutzen
Bei Putz‑, Maler‑ und Montagearbeiten sowie bei Instandhaltungsarbeiten schafft ein Gerüst sicheren Zugang und ergonomische Arbeitsflächen. Das reduziert Auf‑ und Abstiege und verbessert die Ablauf‑Effizienz auf der Baustelle.
Schutzgerüste sichern zusätzlich Verkehrsflächen und Passanten gegen herabfallende Teile; sie reduzieren so Unfallrisiken und betriebliche Haftungsrisiken.
Pflicht und Praxis ab relevanten Absturzhöhen
Ob ein Gerüst vorgeschrieben ist, hängt von den gesetzlichen Vorgaben und der betrieblichen Gefährdungsbeurteilung ab; in der Praxis wird bei Absturzhöhen ab etwa 2,00 m häufig eine Gerüstlösung oder gleichwertige Absturzsicherung vorgesehen. Prüfen Sie im Einzelfall geltende Regelwerke und Herstellerhinweise.
Grundlagen zur Auswahl: Einsatz, Höhe, Last und Breite
Die Auswahl richtet sich nach drei Kernfragen: Wo findet die Arbeit statt, welche Höhe wird benötigt und welche Lasten müssen getragen werden?
Ein pragmatisches Vorgehen erleichtert die Wahl: 1) Einsatz und Nutzung bestimmen, 2) notwendige Höhe festlegen, 3) Last- und Breitenanforderungen prüfen, 4) System und Material auswählen und 5) Aufbau‑Konzept erstellen.
Lastklassen nach DIN EN 12811-1
Die Norm unterscheidet Lastklassen für unterschiedliche Nutzungen. Beispielsweise deckt Lastklasse 3 leichte Arbeiten wie Malerarbeiten ab; für Montage- oder Maurerarbeiten sind höhere Lastklassen zu wählen. Orientieren Sie sich an der geforderten Nutzlast und dokumentieren Sie die Auswahl im Plan.
Breitenklassen W06–W12
Die Belagsbreite beeinflusst Materialtransport und Begegnungsverkehr. Engere Beläge (W06–W09, 0,60–0,90 m) sind üblich bei Maler‑ oder Dachdeckerarbeiten; breitere Beläge (W09–W12, 0,90–1,20 m) sind sinnvoll, wenn Materiallagerung und Begegnungen häufig vorkommen.
Maximale Arbeitshöhen in der Praxis
Fahrbare Arbeitsgerüste werden in Innenräumen typischerweise bis etwa 12 m und im Außenbereich bis rund 8 m eingesetzt, abhängig vom System und den Herstellerangaben. Stationäre Gerüste werden projektbezogen deutlich höher geplant; dafür sind statische Nachweise erforderlich.
- Systematik für die Praxis: Einsatz → Höhe → Last → Breite → Aufbau/Material.
- Beim Aufbau sind Zugänge, Verankerung und Feldgrößen so zu planen, dass die spätere Nutzung sicher und effizient möglich ist.
Material und System: Stahlgerüst, Aluminium und Hersteller-Systeme
Die Wahl von Werkstoff und System beeinflusst Montagezeit, Transportaufwand und Wirtschaftlichkeit eines Bauvorhabens.
Aluminium ist deutlich leichter und reduziert die körperliche Belastung beim Auf‑ und Abbau. Das verkürzt Montagezeiten insbesondere bei Roll- und Fassadengerüsten und senkt Transportkosten.
Stahl bietet höhere Robustheit und kann bei dauerhaften Einsätzen oder hohen Lastklassen wirtschaftlicher sein. Die Entscheidung orientiert sich an Projektlaufzeit, Lastanforderungen und Logistik.
Systemgerüste und Stecksysteme in der Ausführung
Stecksysteme und Rahmengerüste vereinfachen den Aufbau und reduzieren Werkzeugbedarf. Standardisierte Komponenten erleichtern Ersatzteilversorgung und Erweiterungen.
- Gewicht & Transport: Aluminium verringert Gewicht und Handhabung.
- Montagezeit: Stecksysteme beschleunigen die Ausführung.
- Gesamtkosten: Stahl kann bei langen Einsätzen günstiger sein.
Hersteller‑Systeme unterscheiden sich in Verfügbarkeit, Erweiterbarkeit und Dokumentation. Achten Sie bei der Systemwahl auf Prüfzeugnisse, Austauschbarkeit von Teilen und auf die Hinweise des Herstellers zur sicheren Ausführung.
Fassadengerüst – Klassiker für Fassaden und Sanierung
Längenorientierte Standgerüste entlang der Fassade sind die standardmäßige Lösung für Arbeiten an der Außenhülle. Sie verbinden sichere Arbeitsfelder mit Materiallager und erlauben direkten Zugang an Gebäuden.Für detaillierte Informationen zu Aufbau und Einsatzbereichen empfehlen wir unsere Seite zum facade scaffolding. -> https://www.geruestbau-mueller.de/fassadengeruest/
Arbeitsgerüst vs. Schutzgerüst: Nutzen und Tragfähigkeit
A scaffolding dient primär dem sicheren Zugang und der Arbeitsfläche für Handwerker; es wird nach relevanten Normen (z. B. DIN EN 12811‑1) hinsichtlich Tragfähigkeit und Belagsbreite ausgelegt. Typische Lastannahmen richten sich nach dem geplanten Materialeinsatz und der Nutzung.
protective scaffolding haben zusätzlich die Aufgabe, Passanten und Verkehrsflächen gegen herabfallende Teile zu schützen; dazu gehören Fanggerüste oder Schutzdächer mit geeigneter Bekleidung.
Modulgerüst: maximale Flexibilität für komplexe Bauvorhaben
Modulgerüste lösen Aufgaben, bei denen vorgefertigte Rahmen an ihre Grenzen stoßen. Sie bestehen aus normierten Vertikal‑ und Horizontalbauteilen mit einem Knotenprinzip, das vielfältige Anschlussvarianten erlaubt.
Aufbauprinzip und Knotenpunkte: An einem Knoten können mehrere Stäbe in unterschiedlichen Winkeln befestigt werden, wodurch Rundungen, Versprünge und komplizierte Geometrien zuverlässig eingerüstet werden können. Solche Systeme sind eine praxisgerechte Lösung für komplexe Anforderungen.
Typische Einsätze
Modulgerüste werden im Industrie‑ und Gewerbebau, bei Brückenarbeiten und bei Sondergeometrien eingesetzt. Beispiele sind die Eingerüstungen von Rohrleitungen, Maschinenhallen oder Brückenunterzügen, wo flexible Anschlusswinkel und hohe Anpassungsfähigkeit erforderlich sind.
Kombinationen und Erweiterungen
Treppentürme, Konsolen und Auskragungen ergänzen Modulgerüste und erleichtern Materialzufuhr sowie ergonomische Arbeitswege im Projekt. Modulkomponenten erlauben zudem punktuelle Verstärkungen dort, wo höhere Lasten auftreten.
Entscheidungshilfe: Wählen Sie ein Modulgerüst, wenn die Geometrie oder Anforderungen so sind, dass die höheren Planungs‑ und Montagekosten durch Einsparungen bei Sonderteilen und durch geringeren Mehraufwand vor Ort kompensiert werden. Berücksichtigen Sie bei der Systemwahl die Verfügbarkeit von Ersatzteilen, Dokumentation des Herstellers und die Kompatibilität mit vorhandenem Material.
Raumgerüst: flächenorientierte Gerüste für Innenräume und Hallen
Raumgerüste werden eingesetzt, wenn große Deckenflächen sicher und effizient zugänglich gemacht werden müssen. Sie schaffen eine Arbeitsfläche direkt unter der Decke und ermöglichen Arbeiten über einer Fläche statt entlang einer Kante.
Definition & Logik: Anders als längsorientierte Fassadengerüste sind Raumgerüste flächenorientiert; sie decken Hallen- oder Kirchenschiffe ab und sind so geplant, dass Zugänge, Durchgänge und Arbeitszonen erhalten bleiben.
Typische Projekte:
- Kirchen und historische Gewölbe
- Turnhallen und Sportstätten
- Industriehallen für Decken‑, Beleuchtungs‑ oder Montagetechnik
Ergonomie und Höhe
Praxisgerecht ist häufig ein Abstand von etwa 2,00 m unter der Decke, damit Arbeiten in ergonomischer Haltung möglich sind; der Abstand kann projektspezifisch abweichen. Nutzen Sie die Höhe so, dass Materialzufuhr und Arbeitsraum optimal zusammenpassen.
Dachfanggerüst und Dachrandsicherung: Schutz am Dach bei Arbeiten in der Höhe
Arbeiten am Dachrand erfordern gezielte Schutzmaßnahmen. Die Entscheidung zwischen vollständigem Dachfanggerüst und einer temporären Randsicherung richtet sich nach Nutzungsdauer, Materialumschlag und der örtlichen Geometrie. Mehr zum sicheren Gerüstbau bei Dacharbeiten finden Sie in unserem Bereich Roof scaffolding construction. – > https://www.geruestbau-mueller.de/dachgeruestbau/
Dachfanggerüst / Dachdeckergerüst: Seitenschutz, Netze und sichere Arbeitsbereiche
Dachfanggerüste bieten einen kontinuierlichen Seitenschutz am Dachrand und erlauben die Anbringung von Auffangnetzen und geschützten Materialzonen. Sie schaffen klar definierte Arbeitsbereiche für Dachdecker und ermöglichen sicheren Materialumlauf.
Alternative Lösungen: temporäre Dachrandsicherung bei Flachdächern
Für kurzzeitige Eingriffe oder bei Flachdächern sind temporäre Lösungen wie Pfetten‑ oder Attikaklemmen, klappbare Geländer oder ballastierte Geländersysteme praktikable Alternativen. Diese Systeme sind schneller montierbar, erreichen aber nicht immer die Schutzwirkung dauerhaft installierter Systeme.
- Vollständiges Dachfanggerüst: empfehlenswert bei längeren Arbeiten, hohem Materialtransport oder bei häufiger Nutzung.
- Temporäre Randsicherung: geeignet für kurze Einsätze mit geringem Materialbedarf.
Sicherheits-Checkpoints: Montage nach Herstellerangaben, Freihaltung von Verkehrsflächen, Abstimmung mit anderen Gewerken und regelmäßige Sichtprüfungen während der Arbeiten.
„Die richtige Lösung am Dach richtet sich nach Nutzung, Dauer und Witterung.“
Rollgerüst und Fahrgerüst: mobile Arbeitsbühnen für schnelle Einsätze
Roll‑ und Fahrgerüste sind mobile Arbeitsplattformen für häufig wechselnde Arbeitsstellen. Sie reduzieren Montageaufwand und sind wirtschaftlich, wenn kurze, wiederkehrende Einsätze anfallen.
Definition & Nutzen: A Rollgerüst bzw. Fahrgerüst ist fahrbar und erleichtert die Nutzung bei Innen‑ und Außenarbeiten; Mobilität spart Zeit gegenüber stationären Gerüsten.
Vorteile in der Praxis
- Schneller Aufbau und Abbau — geeignet für kurze Einsätze und wiederkehrende Aufgaben.
- Hohe Flexibilität innerhalb eines Projekts durch raschen Positionswechsel.
- Aluminium‑Bauweise reduziert Gewicht und vereinfacht Transport und Handhabung.
Typische Einsatzbereiche und Grenzen
Rollgerüste werden häufig beim Innenausbau, bei Deckensanierungen, technischen Installationen und kleineren Fassadenarbeiten verwendet. Praxisgrenzen liegen systemabhängig: innen üblicherweise bis etwa 12 m, im Außenbereich etwa bis 8 m; Wind und Untergrund begrenzen den Einsatz.
Sicheres Arbeiten
- Rollen nur auf ebenem, tragfähigem Untergrund und Feststellbremsen einsetzen.
- Nie mit Personen auf der Plattform in gerolltem Zustand fahren.
- Im Freien Windrisiken beachten; gegebenenfalls abstützen oder ballastieren.
„Fahrbare Gerüste sind dort geeignet, wo Zeit, Mobilität und kurze Einsatzdauern zählen.“
Spezialgerüste: Hängegerüste, Wetterschutz, Einhausungen und Eventkonstruktionen
Für besondere Anforderungen bieten Spezialgerüste gezielte Lösungen: Hängegerüste, Einhausungen, Wetterschutzdächer oder modulare Eventkonstruktionen. Diese Systeme erfordern projektbezogene Planung und geprüfte Nachweise. Mehr zum Thema: https://www.geruestbau-mueller.de/sondergerueste/
Hängegerüste & Brückeneinrüstungen
Wenn unten keine tragfähige Fläche vorhanden ist, werden Hängegerüste eingesetzt, etwa über Gewässern oder bei Brücken. Sie vermeiden Auflager auf dem Boden und ermöglichen Zugang an schwer erreichbaren Stellen, verlangen aber eine verlässliche statische Berechnung und geprüfte Aufhängepunkte.
Statische Berechnung und Aufhängepunkte
Statische Nachweise und Dokumentation sind zwingend. Aufhängepunkte werden über vorhandene Stahlträger, eingebaute Betonanker oder speziell geplante Fundamente geführt; Anschlagmittel und Tragseile müssen geprüft und protokolliert sein.
Einhausungen und Gerüstbekleidungen
Einhausungen reduzieren Staub, Lärm und Witterungseinflüsse. Übliche Bekleidungen sind schwer entflammbare Planen, Staubschutznetze oder spezielle Netze für Strahlarbeiten; die Auswahl richtet sich nach Emissionsanforderungen und Arbeitsschutz.
Wetterschutzdächer und fahrbare Varianten
Wetterschutzdächer ermöglichen wetterunabhängiges Arbeiten, etwa im Winter oder bei langlaufenden Bauphasen. Für sehr große Flächen können fahrbare Dachkonstruktionen wirtschaftlicher sein; Spannweiten und Ausführung sind systemabhängig und bedürfen einer statischen Prüfung.
Tribünen und Bühnen
Modulare Tribünen und Bühnen sind als Sonderkonstruktionen möglich. Sie müssen hinsichtlich Belastbarkeit und den Vorgaben der Versammlungsstättenverordnung geplant und geprüft werden.
„Spezialgerüste erfordern geprüfte Statik, dokumentierte Anschlagmittel und eine projektbezogene Ausführungsplanung.“
Conclusion
Kurz und praxisorientiert: Die passende Gerüstlösung ergibt sich aus Einsatz, benötigter Höhe, Last‑ und Breitenklasse sowie der Material‑ und Systementscheidung.
- Fassadengerüst: Standardlösung für Arbeiten an facades und Sanierungen.
- Modulgerüst: Wahl bei komplexen Geometrien oder Industrieeinsätzen.
- Raumgerüst: Flächenzugang in Innenräumen und Hallen.
- Dachfanggerüst: Schutz am Dachrand; temporäre Randsicherungen nur bei kurzen Einsätzen.
- Roll-/Fahrgerüst: Mobile Lösung für kurze, wiederkehrende Arbeiten.
- Spezialgerüste: Hängegerüste, Einhausungen oder Wetterschutz für Sonderfälle.
Materialhinweis: Aluminium reduziert Gewicht und Montagezeit; Stahl bleibt bei dauerhafter Belastung wirtschaftlich. Achten Sie auf geprüfte Ausführung und Herstellerdokumentation.
Weitere Informationen zu unseren Leistungen im Gerüstbau finden Sie hier: https://www.geruestbau-mueller.de/leistung/
FAQ
Welche Gerüstarten gibt es und wofür werden sie eingesetzt?
Es gibt Fassadengerüste, Modul- und Rahmengerüste, Roll- und Fahrgerüste, Dachfang- und Hängegerüste sowie Spezialgerüste. Sie kommen je nach Bauaufgabe bei Fassaden-, Innen-, Dach-, Industrie- oder Sonderarbeiten zum Einsatz.
Wann ist ein Gerüst Pflicht?
Ob ein Gerüst erforderlich ist, hängt von der Absturzhöhe, der Tätigkeit und der Gefährdungsbeurteilung ab. In der Praxis wird ab etwa 2,00 m Absturzhöhe häufig eine Gerüst- oder gleichwertige Absturzsicherung vorgesehen.
Was regelt die DIN EN 12811-1?
Die DIN EN 12811-1 legt Anforderungen an Arbeits- und Schutzgerüste fest, unter anderem zu Lastklassen, Belagsbreiten, Geländern und Tragfähigkeit.
Stahl- oder Aluminiumgerüst – was ist besser?
Aluminiumgerüste sind leichter und schneller zu montieren, Stahlgerüste robuster und bei hohen Lasten oder langen Einsatzzeiten oft wirtschaftlicher. Die Wahl hängt vom Projekt ab.
Welche Vorteile haben System- oder Modulgerüste?
System- und Modulgerüste bieten hohe Flexibilität, schnelle Montage und viele Anschlussmöglichkeiten. Sie sind besonders geeignet für komplexe Geometrien oder Industrieeinsätze.
Für welche Innenprojekte eignet sich ein Raumgerüst?
Raumgerüste eignen sich für Kirchen, Hallen und Industrieanlagen, wenn großflächiger Decken- oder Beleuchtungszugang erforderlich ist.




