
Die ehrliche Antwort vorweg: Ein Fassadengerüst kostet bei größeren Flächen ab ca. 5–10 € pro m² für Auf- und Abbau. Bei kleinen Objekten wie einem Einfamilienhaus bestimmt dagegen der Tagesaufwand der Kolonne den Preis. Ihren konkreten Richtpreis liefert der Online-Rechner in 2 Minuten.
Gerüstbau wird nach der eingerüsteten Fläche abgerechnet – nicht nach Wohnfläche. Für ein klassisches Fassadengerüst (Arbeits- und Schutzgerüst nach DIN EN 12811) liegt der Orientierungswert bei größeren Flächen bei 5–10 € pro m² Gerüstfläche für die Werkleistung, also Auf-, Um- und Abbau. Die Standzeit wird davon getrennt und ab der ersten Woche berechnet. Bei kleinen Objekten greift der Quadratmeterpreis nicht: Dort ist eine komplette Kolonne einen ganzen Tag gebunden, und dieser Tagesaufwand bestimmt den Preis. Nach VOB und ATV DIN 18451:2023 werden Werkleistung (Auf-, Um- und Abbau) und Gebrauchsüberlassung (wochenweise berechnete Vorhaltung ab der ersten Woche, ca. 0,15–0,50 €/m² pro Woche) getrennt ausgewiesen – eine pauschale Grundvorhaltung gibt es nicht mehr. So bleibt jedes Angebot transparent und vergleichbar. Ein Pauschalpreis für das gesamte Vorhaben ist trotzdem möglich: Bei Bestandsgebäuden wie einem Einfamilienhaus vereinbaren wir den gerne, bei Neubauten rechnen wir grundsätzlich nach VOB ab.
Typische Anlässe: Dachdeckerarbeiten, Photovoltaik-Montage, Fassaden- und Malerarbeiten sowie Sanierung und Neubau.
Vier Punkte entscheiden, was Ihr Gerüst am Ende kostet.
Ein einfaches Fassadengerüst für Malerarbeiten wird anders kalkuliert als ein Dachfanggerüst, ein Gerüst für die Photovoltaik-Montage oder eine Sonderkonstruktion. Je mehr Sicherheits- und Sonderbauteile nötig sind, desto höher der Material- und Montageaufwand. Welche Gerüstart für Ihr Vorhaben sinnvoll ist, klären wir vorab gemeinsam.
Abgerechnet wird nach VOB/B und ATV DIN 18451:2023 – getrennt nach Werkleistung (Auf-, Um- und Abbau) und Gebrauchsüberlassung (Vorhaltung des Gerüsts, wochenweise berechnet). Eine pauschale Grundvorhaltung gibt es dabei nicht mehr: Sie zahlen die Montage einmalig und die Standzeit ab der ersten Woche exakt für den Zeitraum, den Ihr Projekt braucht.
Eine frei zugängliche Fassade in einer ruhigen Wohnstraße ist schnell eingerüstet. Enge Hinterhöfe, hohe Gebäude, schwieriger Untergrund oder beengte Platzverhältnisse – wie sie in dichten Kölner Stadtlagen häufig vorkommen – erhöhen den Aufbauaufwand und damit den Preis.
Sobald ein Gerüst auf öffentlichem Grund steht – also auf Gehweg, Parkstreifen oder Straße – ist in Köln eine Sondernutzungserlaubnis der Stadt erforderlich. Diese wird beim zuständigen Amt beantragt und ist gebührenpflichtig; die Höhe richtet sich nach Fläche und Dauer der Nutzung. Planen Sie diesen Posten von Anfang an mit ein – wir unterstützen Sie dabei.
Wir sind regelmäßig im gesamten Kölner Stadtgebiet im Einsatz, unter anderem in Ehrenfeld, Nippes, Deutz, Rodenkirchen, Chorweiler und Kalk.
Die folgende Tabelle gibt eine erste Einordnung für die gängigsten Gerüstleistungen:
| Leistung | Orientierungspreis (Köln und Umgebung) |
|---|---|
| Fassadengerüst (Werkleistung: Auf-, Um- und Abbau) | ab ca. 5–10 €/m² bei größeren Flächen |
| Standzeit (Gebrauchsüberlassung), ab der ersten Woche | ca. 0,15–0,50 €/m² pro Woche |
| Dachfang- / Dachschutzgerüst | ab ca. 10–15 €/lfm |
| Gerüst für PV-/Solarmontage (Absturzsicherung) | projektbezogen, ab ca. 900 € |
| Anfahrt / Kleinmengenzuschlag bei kleinen Projekten | ggf. zzgl. 150 € |
Beispielrechnung Einfamilienhaus: Bei einem typischen freistehenden Einfamilienhaus mit rund 160 m² Gerüstfläche liegen wir im Schnitt bei ca. 1.800 €. Der Grund: Für ein solches Objekt ist eine komplette Kolonne einen ganzen Tag gebunden – hier bestimmt der Tagesaufwand den Preis, nicht der Quadratmeterpreis. Je nach Objekt kann es etwas darunter oder etwas darüber liegen.
Alle Werte sind unverbindliche Orientierungspreise – den konkreten Richtpreis für Ihre Adresse liefert unser Online-Gerüstrechner in rund 2 Minuten, das verbindliche Festpreisangebot folgt nach Prüfung durch unser Büro.
Bei Gerüstbau Müller liegt ein typisches freistehendes Einfamilienhaus mit rund 160 m² Gerüstfläche im Schnitt bei ca. 1.800 €. Bei dieser Größe ist eine komplette Kolonne einen ganzen Tag gebunden – hier bestimmt der Tagesaufwand den Preis, nicht der Quadratmeterpreis.
Ein einfaches Fassadengerüst der Lastklasse 3 in Breitenklasse W06 – ohne Konsolen, Treppenturm und Gitterträger und ohne Sondernutzungserlaubnis – kostet bei Gerüstbau Müller bis 100 m² Gerüstfläche ab 900 €. Die Preise gelten im Einsatzgebiet Köln, Bonn und Rhein-Sieg-Kreis.
Bis 200 m² Gerüstfläche liegt derselbe Gerüsttyp – Lastklasse 3, Breitenklasse W06, ohne Sonderbauteile – bei Gerüstbau Müller bei rund 1.800 €. Ein typisches freistehendes Einfamilienhaus mit etwa 160 m² Gerüstfläche fällt in diese Staffel.
Oberhalb von 200 m² wird nach Fläche gerechnet: ab 5 € pro m² Gerüstfläche, mindestens jedoch 1.800 €. Bei 300 m² bleibt es damit bei rund 1.800 € – die Quadratmeterrechnung übersteigt den Mindestpreis erst ab rund 360 m². Ein Gerüst mit 500 m² liegt danach bei rund 2.500 €. Es gilt weiterhin der Standardaufbau: Lastklasse 3, Breitenklasse W06, ohne Konsolen, Treppenturm und Gitterträger, ohne Sondernutzungserlaubnis.
Nach laufendem Meter wird vor allem das Dachfanggerüst abgerechnet: bei Gerüstbau Müller ab ca. 10–15 € pro laufendem Meter. Fassadengerüste werden dagegen nach Quadratmeter Gerüstfläche berechnet.
Die Gerüstfläche ist die eingerüstete Fassadenfläche, also Länge mal Höhe der eingerüsteten Wand – nicht die Wohnfläche. Maßgeblich sind die Aufmaßregeln der ATV DIN 18451; abgerechnet wird nach Aufmaß.
Eine gesetzliche Höchstdauer gibt es nicht. Die Standzeit wird vertraglich vereinbart und nach ATV DIN 18451 wochenweise abgerechnet – Sie zahlen genau den Zeitraum, den Ihr Gewerk braucht. Steht das Gerüst auf öffentlichem Grund, begrenzt die Sondernutzungserlaubnis den Zeitraum.
Auf Privatgrund in der Regel nicht. Sobald das Gerüst auf Gehweg, Parkstreifen oder Straße steht, ist eine Sondernutzungserlaubnis der Stadt erforderlich und gebührenpflichtig. Gerüstbau Müller unterstützt Sie bei der Beantragung.
Nein. Seit der Fassung 2023 der ATV DIN 18451 gibt es keine pauschal im Preis enthaltene Grundvorhaltung mehr – auch keine vier Wochen Standzeit inklusive. Die Gebrauchsüberlassung wird ab der ersten Woche wochenweise abgerechnet, bei Gerüstbau Müller mit ca. 0,15–0,50 € pro m² und Woche, getrennt vom Auf- und Abbau im Angebot ausgewiesen. Angaben wie „5–10 € pro m² inklusive mehrwöchiger Grundvorhaltung“ beziehen sich auf den alten Stand vor 2023.
Für ein klassisches Fassadengerüst liegt der Richtwert bei größeren Flächen bei 5–10 € pro m² Gerüstfläche – als Orientierung für die Werkleistung, also Auf-, Um- und Abbau. Bei kleinen Objekten wie einem Einfamilienhaus bestimmt allerdings der Tagesaufwand den Preis: Dort liegen wir im Schnitt bei ca. 1.800 €. Dachfanggerüste werden mit ca. 10–15 € pro laufendem Meter kalkuliert, PV-Absturzsicherungen projektbezogen ab ca. 900 €.
Nach der aktuellen ATV DIN 18451:2023 wird die Standzeit als Gebrauchsüberlassung ab der ersten Woche wochenweise abgerechnet – eine pauschal im Mietpreis enthaltene Grundvorhaltung gibt es nicht mehr. Sie zahlen also exakt für den Zeitraum, den Ihr Projekt braucht: bei uns ca. 0,15–0,50 €/m² pro Woche, transparent im Angebot ausgewiesen.
Steht das Gerüst auf öffentlichem Grund (z. B. Gehweg oder Straße), ist in Köln eine Sondernutzungserlaubnis der Stadt erforderlich und gebührenpflichtig. Auf Privatgrund ist in der Regel keine Genehmigung nötig. Wir beraten Sie, was für Ihre Baustelle gilt.
Ja. Wir sind im gesamten Kölner Stadtgebiet und im Umland tätig – von Ehrenfeld über Nippes, Lindenthal und Rodenkirchen bis Porz, Mülheim und Chorweiler. Auch Bonn, Niederkassel, Bergisch Gladbach und Leverkusen gehören zu unserem Einzugsgebiet – kurze Anfahrt, schnelle Termine.
Nach Auftragsfreigabe und Terminabstimmung sind wir je nach Auslastung kurzfristig vor Ort. Bei dringenden Projekten in Köln finden wir meist eine schnelle Lösung – rufen Sie uns am besten direkt an.
Einen verbindlichen Festpreis nicht – dafür brauchen wir die Maße des Objekts, die Aufbausituation und die geplante Standzeit. Einen belastbaren Richtpreis bekommen Sie aber sofort: über unseren Gerüstrechner, rund um die Uhr und ohne Ortstermin. Das ausgearbeitete Angebot erstellen wir anschließend individuell auf Ihr Objekt abgestimmt. Telefonisch ordnen wir Ihnen die Größenordnung gern ein, den Preis selbst rechnen wir aber nicht am Telefon aus dem Bauch heraus.
Ja. Gerüstbau Müller arbeitet für Privatkunden und Firmenkunden gleichermaßen – vom Einfamilienhaus in der Sanierung bis zum gewerblichen Bauvorhaben. Der Ablauf ist in beiden Fällen derselbe: Anfrage stellen, Richtpreis aus dem Gerüstrechner, danach das ausgearbeitete Angebot.
In der Regel nicht. Das Gerüst selbst und seine fachgerechte Errichtung liegen in unserer Verantwortung – wir stellen es nach den geltenden Regeln auf und dokumentieren die Freigabe im Prüfprotokoll. Ob für Ihr Bauvorhaben insgesamt eine Bauherrenhaftpflicht sinnvoll ist, hängt vom Umfang der Arbeiten ab; das beurteilt Ihr Versicherer am besten. Welche Punkte von unserer Seite abgedeckt sind, klären wir vor Auftragsbeginn mit Ihnen.
Für die fachgerechte Errichtung, die Prüfung und die Kennzeichnung haftet der Aufsteller – bei einem Gerüst von Gerüstbau Müller also wir. Wir übergeben es geprüft, mit Prüfprotokoll und Kennzeichnung, und unser Betrieb ist haftpflichtversichert. Für die Nutzung ist anschließend derjenige verantwortlich, der auf dem Gerüst arbeitet – und dazu gehört, es nicht eigenmächtig zu verändern. Umbauten, entfernte Beläge oder gelöste Verankerungen gehören ausnahmslos in unsere Hand: Wenn am Gerüst etwas angepasst werden muss, melden Sie sich bitte bei uns, das machen wir.
Sie erhalten ein transparentes Festpreis-Angebot – ohne versteckte Kosten und mit der Sicherheit eines erfahrenen Gerüstbauers aus der Region.